Lesezeit: 10 min | Autor: Katarina Lochbihler
Geschwollene Beine – in der Schwangerschaft, nach OPs, beim Lipödem oder Lymphödem: wann Lymphdrainage hilft
Abends passen die Schuhe nicht mehr und die Socken hinterlassen tiefe Abdrücke. Die Beine fühlen sich schwer an und spannen. Geschwollene Beine sind eine der häufigsten Beschwerden, mit denen Patientinnen und Patienten zu uns in die Praxis nach München Neuhausen kommen. Dahinter stecken allerdings ganz unterschiedliche Ursachen, und nicht jede Schwellung lässt sich auf dieselbe Weise behandeln.
In diesem Beitrag erfahren Sie, woher geschwollene Beine kommen können und wann Sie damit zum Arzt sollten. Außerdem erklären wir, in welchen Fällen die manuelle Lymphdrainage wirklich hilft.
Das Wichtigste in Kürze
- Geschwollene Beine haben viele Ursachen. Schwangerschaft, Operationen, Lymphödem oder Lipödem führen zu unterschiedlichen Wassereinlagerungen. Plötzliche oder einseitige Schwellungen gehören immer zuerst zum Arzt.
- Lymphdrainage hilft gezielt: Sie entlastet in der Schwangerschaft, beschleunigt die Heilung nach einer OP und ist beim Lymphödem mit Kompression die Therapie der ersten Wahl. Beim Lipödem wirkt sie nur, wenn zusätzlich Wasser im Gewebe eingelagert ist.
- Nachhaltig wirkt die Kombination: Bei Physiopoint in München Neuhausen verbinden wir Lymphdrainage und Manuelle Therapie mit aktiver Therapie, die die Muskelpumpe der Beine stärkt.
Wichtig vorab: Erst die Ursache, dann die Therapie
Plötzlich geschwollene Beine gehören immer zuerst in ärztliche Hände. Das gilt besonders, wenn nur ein Bein geschwollen ist, es sich warm, gerötet oder schmerzhaft anfühlt oder Sie zusätzlich Atemnot haben. Dahinter kann eine Thrombose, eine Entzündung oder eine Herzschwäche stecken. In diesen Situationen ist eine Lymphdrainage nicht geeignet, bis ein Arzt die Ursache abgeklärt hat.
Ist die Ursache bekannt, beginnt unsere Arbeit. Auch dann schauen wir genau hin: Wir sehen uns an, wie sich die Schwellung anfühlt, ob sie über Nacht zurückgeht, ob der Fuß mitbetroffen ist und ob Druck auf das Gewebe schmerzt. Diese Befundaufnahme entscheidet, wie wir behandeln.





